TRAUMAPÄDAGOGIK - Schulungen für Fachkräfte

"Traumapädagogik" ist zunächst ein Sammelbegriff für spezifische pädagogische Konzepte zur Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Ihre Wurzeln finden sich u.a. in der Reform- und Heilpädagogik und in der Psychoanalytischen Pädagogik. Als Disziplin ist sie sowohl in der Pädagogik als auch in der Psychotraumatologie zu verorten. Weitere Bezugswissenschaften sind Bindungs- und Resilienzforschung, Neurobiologie und therapeutische Disziplinen.

Im Unterschied zur Traumatherapie, bei der die Traumabearbeitung in einem spezifisch konstruierten therapeutischen Setting stattfindet, nutzt die Traumapädagogik die Situationen des pädagogischen Alltags, um sich mit den konkreten Auswirkungen traumatischer Erfahrungen auseinander zu setzen. Therapie und Pädagogik gehen hier ineinander über.

 

In Schulen, Kitas und der Jugendhilfe sind zunehmend Kinder und Jugendliche anzutreffen, die PädagogInnen mit problematischen Verhaltensweisen konfrontieren und damit nicht selten Ratlosigkeit und Ohnmacht auslösen. Häufig spielen traumatische Erfahrungen hierbei eine Rolle.

Zu wissen, wie eine Trauma entsteht und welche Folgen solche Erlebnisse vor allem für die kindlichen Entwicklung haben, entlastet Fachkräfte. Es hilft, das aktuelle Geschehen besser einzuordnen, sich weniger in emotionalen Verstrickungen zu verfangen und eigene Grenzen wahrzunehmen.

Die Schulungen bieten grundlegende Informationen zu der Dynamik von Trauma und deren Folgeerscheinungen im pädagogischen Alltag und führt in die Ansätze und Methoden der Traumapädagogik ein.