Trauma - Einzelfall- und Gruppenarbeit

 

Zu den Inhalten der Traumabearbeitung gehören die Veränderung von dysfunktionalen Einstellungen und Überzeugungen und die Fähigkeit, die traumatischen Ereignisse in die eigene Lebensgeschichte einordnen zu können. Hierfür ist es wichtig, bei traumatischem Stress Methoden zur Selbstregulation zu lernen, aber auch die Akzeptanz gegenüber den eigenen Wunden, Schwierigkeiten und Beeinträchtigungen zu entwickeln.

Es geht vor allem darum, ein bewusstes Körpergewahrsein und eine liebevolle Körperfürsorge zu etablieren und im eigenen Leben, im Hier und Jetzt, einen Sinn zu finden.

 

Die Traumaarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen finden in jeweils unterschiedlichen Settings statt und wird nach individuellen Bedürfnissen ausgerichtet. Elemente hierbei sind eine altersentsprechende Psychoedukation, die Arbeit mit traumapädagogischen Konzepten und ggf. praktische Übungen aus dem Yoga.

Es soll vor allem aber die Möglichkeit geschaffen werden, durch einfühlsame professionelle Begleitung wieder Vertrauen in sich selbst und in die Beziehungen zu anderen fassen zu können, um damit auch eine soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erwirken oder aufrecht zu erhalten.

 

„Ich glaube, dass der Kern jeder Traumatisierung in extremer Einsamkeit besteht, im äußersten Verlassensein. Eine liebevolle Beziehung, die in mancher Hinsicht einfach ist, wird unerlässlich sein, um überhaupt von einem Trauma genesen zu können.“

 

Onno van der Hart